Die erste Tanztriennale eröffnet mit einer City Parade

Am Sonntag, den 14. Juni 2026, findet in Hamburg Barmbek-Nord die allererste Parade statt, die dem Tanz und allen Menschen gewidmet ist, die in Hamburg leben. Die City Parade verwandelt den öffentlichen Stadtraum temporär in eine Bühne. Mit künstlerischen Interventionen und der aktiven, generationenübergreifenden Beteiligung der breiten Öffentlichkeit setzt die City Parade das Motto der Tanztriennale Brave Moves. Courageous Joy in die Tat um. Die City Parade rückt die Vielfalt der in Hamburg lebenden Tanzkulturen und Communities ins Rampenlicht: Von Arbeiten lokaler Choreograph:innen bis hin zu Community-Tänzen, Tanzschulen, Vereinen oder Initiativen wie Die Antwort, die Contemporary Dance School Hamburg, die Erika Klütz Schule, die Lola Rogge Schule, HipHop Academy und vielen weiteren mehr.

Start: 14 Uhr am Museum der Arbeit
Finale: 16 Uhr auf der großen Festwiese im Stadtpark mit der MAI:COMPANY

Stationen zum Zuschauen:
Museum der Arbeit (Trude)
Hufnerstraße
Wiesendamm
Saarlandstraße
Stadthallenbrücke/Modellbausee im Stadtpark

Eintritt frei

Das Finale der City Parade wird von der in Hamburg ansässigen Choreographin Patricia Carolin Mai choreographiert. Gemeinsam mit ihrer MAI:COMPANY entwickelt sie eine partizipative Choreographie im Stadtpark.

Die City Parade beginnt am Museum der Arbeit und bewegt sich von dort aus zum Finale in den Stadtpark.

Die Tanztriennale ist eine neue Initiative für den Tanz. Sie ist eine langfristig angelegte, wiederkehrende Veranstaltung und steht für eine klare Haltung: Tanz soll sichtbar gemacht, gestärkt und als gesellschaftlich relevante Praxis gewürdigt werden.

Die erste Ausgabe der Tanztriennale erkundet das Potenzial des Tanzes – als Kunstform, als soziale Kraft, als Impuls für neue Perspektiven. Über Kulturen, Communities und Generationen hinweg lädt die Tanztriennale Tanzschaffende und die interessierte Öffentlichkeit ein, zuzuschauen, mitzumachen, nachzudenken, ins Gespräch zu kommen und zu tanzen.

Das Spektrum der eingeladenen Künstler:innen im Rahmen der Auftaktausgabe reicht von international renommierten Kompanien bis hin zur lokalen Hamburger Tanzszene. Darüber hinaus geht die Tanztriennale mit künstlerischen Interventionen und einer City Parade in den Hamburger Stadtraum hinein. Die Stadt selbst wird zur Bühne. Die gesamte Woche über finden sowohl tagsüber als auch abends Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten statt – Hamburg wird zu einem internationalen Hot Spot des Tanzes.

Im Rahmen des mehrtägigen Forums kommen professionelle Tanzschaffende, internationale Delegationen sowie Vertreter:innen verschiedener kulturpolitischer Netzwerke und Organisationen aus Deutschland und der Welt nach Hamburg, um sich darüber auszutauschen, wie Tanz als Kunstform gestärkt und die Sichtbarkeit der künstlerischen Vielfalt erhöht werden kann.

Weitere Infos: https://tanztriennale.de

Hintergrund

Die Tanztriennale ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes unter Leitung der Künstlerischen Direktorin Katarzyna Wielga-Skolimowska. Der neue Kulturelle Leuchtturm wurde nach Gesprächen mit zahlreichen Vertreter:innen der Tanzszene 2023 entwickelt und folgt auf die Tanzkongresse, die zwischen 2006 – 2022 an wechselnden Orten in Deutschland stattfanden und hauptsächlich ein Fachpublikum adressierten.

Die Tanztriennale legt einen Fokus darauf, die verschiedenen Tanzstile zusammenzuführen, aktuelle Tendenzen des zeitgenössischen Tanzes sichtbar zu machen, ein breites Publikum anzusprechen und den Fachaustausch zu befördern. Um den Aufbau einer nachhaltigen Struktur zu ermöglichen, soll das neue Format an einem Ort verankert sein. Hamburg als Austragungsort der ersten Ausgabe 2026 wurde in einer bundesweiten Ausschreibung der Kulturstiftung des Bundes ermittelt. Träger ist der neu gegründete Tanztriennale Hamburg e. V.

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